guten tag. die welt liegt in trümmern, ich sammle sie auf, errichte daraus neue gebäude. konstruiere neue städte, kann man wohnen drin oder weiträumig umfahren. das, was mal unschuld war, nimmt nun drogen, tötet aus lust, ist viel zu frei erzögen um klar und geordnet zu denken, aber entwickelt sich scheinbar natürlich, gar übernatürlich. und es ist vor allem unaufhaltsam und nennt sich irgendwann, also recht bald, gar dreist: die neu definierte unschuld. dabei hat es doch schon so viel auf dem gewissen, dass es expandieren könnte, ht sich kanibalistisch geübt und dann nebenbei sich selbst vergessen.
moral egal und durch...
(dirk bernemann, "ich habe die unschuld kotzen sehen")